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PVmedo

Forschung

Forschung am Forschungsring e.V. Darmstadt

Exaktversuche mit kleinen Agrar-Photovoltaik-Anlagen in Darmstadt und Beobachtungen auf mehreren Demeter-Höfen, 2023 und 2024.

Die Forschungsarbeit wurde als Ganzes in der Zeitschrift LEBENDIGE ERDE, Heft 6/2025, veröffentlicht. Diese Seite zeigt einen Ausschnitt daraus.

1 · Fragestellung

Was wurde untersucht?

Integration von Technik zur Erzeugung regenerativer Energie im biologisch-dynamischen Betriebsorganismus

Es wurde untersucht, wie sich Photovoltaik-Anlagen (PV) auf das Lebendige auswirken und wie eine Integration in den biologisch-dynamischen Betriebsorganismus gelingen kann. Dafür gab es zwei Ansätze: einen Exaktversuch mit kleinen Agrar-Photovoltaik-Anlagen (APV) in Darmstadt und Beobachtungen, ausgerichtet auf Bildekräfte, auf mehreren Demeter-Höfen.

Zwei Hypothesen standen am Anfang:

  1. Photovoltaik schädigt die Lebendigkeit in der Umgebung. Das hat sich 2024 bestätigt – sowohl in den Exaktversuchen am Forschungsring als auch bei den Beobachtungen auf den Höfen.
  2. Es gibt Wege, diese Schädigungen durch „ätherstärkende“ Maßnahmen (fast völlig) aufzuheben. Auch das hat sich bestätigt.

2 · Versuchsanlage

Exaktversuch mit kleinen APV-Anlagen in Darmstadt

Der Versuch lief auf kleinen Agrar-Photovoltaik-Anlagen: Unter den Modulen standen Salatpflanzen in Töpfen. Für die verschiedenen Varianten – ohne Stromabnahme, mit Gleichstrom, mit Wechselstrom – gehörten Laderegler, Batterie und Wechselrichter zur Anlage.

Kleine Agrar-Photovoltaik-Versuchsanlage auf einer Wiese: Unter einem Modul auf Holzgestell stehen Salatpflanzen in Töpfen
Exaktversuch mit kleinen Agrar-Photovoltaik-Anlagen (APV) in Darmstadt.
Vier Detailaufnahmen der Versuchsanlage: Modul von unten, Salatpflanzen in Töpfen, Gehäuse mit Laderegler und Batterie, Gehäuse mit Laderegler, Batterie und Wechselrichter
Details zur Versuchsanlage.

3 · Messmethode

Die Vitalität der Pflanzen messen

Die Vitalität wurde durch mehrmalige, zerstörungsfreie Messung der Chlorophyll-Leistung in den lebenden Pflanzen bestimmt.

An den Salaten wurde sie mit einem Gerät namens Pocket PEA der Firma Hansatech Instruments Ltd gemessen. Das Pocket PEA ist ein tragbares Chlorophyllfluorimeter, das zur Messung der Pflanzenvitalität und ihrer Reaktion auf Stressfaktoren verwendet wird.

Zwei Hände halten ein Pocket-PEA-Chlorophyllfluorimeter vor grünem Laub
Das Pocket PEA von Hansatech Instruments Ltd.

4 · Ergebnis

Die Photosynthese-Leistung im Vergleich

Diagramm PIabs: Beschattung etwa 3,3 (Gruppe A), Nur PV-Panel etwa 2,3 (B), Gleichstrom etwa 2,5 (B), Wechselstrom etwa 2,4 (B), Wechselstrom PVmedo etwa 3,5 (A)
PIabs, die Photosynthese-Leistung der Salatpflanzen, in fünf Varianten. Unterschiedliche Buchstaben weisen auf statistisch signifikante Unterschiede hin (p < 0,05).

Die fünf Varianten

Beschattung
Ein Imitat eines PV-Moduls aus schwarzer Kunststoff-Folie mit gleichem Beschattungsgrad.
Nur PV-Panel
PV-Modul ohne Stromabnahme.
Gleichstrom
PV-Modul mit Gleichstrom-Verbrauch.
Wechselstrom
PV-Modul mit Wechselrichter und Wechselstrom-Verbrauch.
Wechselstrom PVmedo
Die Wechselstrom-Variante mit dem Brennnessel-Präparat.

Wie das Diagramm zu lesen ist

Die Grafik zeigt eine signifikante Schwächung der Photosynthese-Leistung der untersuchten Pflanzen. Unter Berücksichtigung der Streuung der Messungen sind die Werte von „Beschattung“ und „Wechselstrom PVmedo“, also mit dem Brennnessel-Präparat, gleich zu bewerten (Buchstabe A). Ebenso untereinander die Werte von „Nur PV-Panel“, „Gleichstrom“ und „Wechselstrom“ (Buchstabe B).

Verblüffend: Die spannungserzeugende PV-Platte zeigte auch ohne Stromverbrauch den gleichen negativen Effekt auf die Photosynthese. Dorian Schmidt ordnet das so ein:

„… wobei verblüfft, dass die spannungserzeugende PV-Platte auch ohne Stromverbrauch den gleichen negativen Effekt auf die Photosynthese zeigte. Das deckte sich mit Beobachtungen bei anderen Prüfungen, die zeigten, wie PV-Module auf den menschlichen Lebensleib wirkten. Auch da fand sich kein Unterschied zwischen ‚ohne Verbrauch‘ und ‚mit Verbrauch‘.“

Dorian Schmidt, Auswertung der Versuche am Forschungsring 2023 und 2024

5 · Kristallisationsbilder

Wie das Präparat wirkt: Kupferchlorid-Kristallisation

Die Wirkungsweise des Brennnessel-Präparats wird aus den Kupferchlorid-Kristallisationsbildern deutlich. Die einfache Modul-Wirkung zeigte eine deutliche Destrukturierung der Kristallbilder, erkennbar an mehrfachen Kristallisationszentren. Die Maßnahme mit dem Präparat wirkte dem entgegen.

Zwei Kupferchlorid-Kristallisationsbilder nebeneinander: links Wechselstrom mit mehreren Kristallisationszentren, rechts mit Brennnesselpräparat mit einem geordneten Zentrum
Links „Wechselstrom“, rechts „mit Brennnesselpräparat“. Am deutlichsten wird der Unterschied hier.

Im Vergleich mit den Pflanzenorgan-Bildtypen lässt sich der Wirkung des Brennnessel-Präparats eine fördernde Wirkung im Blatt-, Blüte- und Frucht-Bereich zuordnen. Die negative Wirkung der Module wurde damit neutralisiert.

Kupferchlorid-Kristallisationsbilder der Pflanzenorgan-Bildtypen Blüte, Blatt, Frucht, Samen und Wurzel
Pflanzenorgan-Bildtypen: Blüte, Blatt, Frucht, Samen, Wurzel.

„Die negative Wirkung der Module wurde damit neutralisiert. Man könnte auch sagen, sie wurde geheilt.“

Dorian Schmidt, Jena, Herbst 2025

6 · Quelle

Veröffentlichung

Die Forschungsarbeit als Ganzes: Zeitschrift LEBENDIGE ERDE, Heft 6/2025. Die Versuche fanden 2023 und 2024 am Forschungsring e.V. Darmstadt statt. Die Auswertung ist mit „Dorian Schmidt, Jena, Herbst 2025“ gezeichnet.

Fragen zu Befestigung und Kosten?

Schreiben Sie gern eine kurze E-Mail, am besten mit Angaben zu Standort, Modulzahl, Montageart und Nachbarflächen.